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Bremsleitung
Ebenso wie die Anschlüsse sind auch die Leitungen genormt. Der prinzipielle Unterschied
besteht zwischen Gummibremsleitungen und Stahlflexbremsleitungen.
Gummileitungen haben den Nachteil, dass sie sich beim Aufbauen des Bremsdrucks erst ein wenig ausdehnen
(nicht zu sehen) und damit Bremsdruck verschenkt wird. Außerdem müssen sie nach 4 Jahren erneuert werden,
da der Gummi porös wird und im Extremfall die Leitung platzen könnte.
Stahlflexbremsleitungen haben diese Nachteile nicht. In einer Stahlflexleitung ist ein Tefloninnenleben,
dass von einem Stahlgeflecht ummantelt wird. Dadurch dehnt sich die Leitung beim Bremsen nicht aus und der
Bremsdruck kann besser von der Bremspumpe auf den Bremssattel übertragen werden. Das merkt man direkt beim
Benutzen der Bremse daran, dass der Druckpunkt bei dem die Bremse zugreift besser spürbar wird und sich das
Ansprechen der ganzen Anlage verbessert. Stahlflexleitungen altern zudem nicht und können so lange verwendet
werden, wie sie unbeschädigt bleiben.
Der einzigste "Nachteil" von Stahlflexbremsleitungen ist, dass sie eintragungspflichtig sind und im
Anschaffungspreis etwas teurer sind als Gummileitungen.
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